
Das waren die Hauptbestandteile meiner 5 Wochen Freiwilligenarbeit in Costa Rica, in denen ich eine unvergessliche Zeit hatte! Als ich nach meiner sehr langen Anreise in Costa Rica angekommen bin, habe ich kurzzeitig doch an meiner Entscheidung gezweifelt. Das erste Mal alleine unterwegs, gerade erst volljährig geworden und dann gleich auf die andere Seite der Welt. Doch als ich am nächsten Morgen in meinem ersten Projekt, dem Wildlife Projekt ankam, ist mir sofort bewusst geworden, dass das hier die richtige Entscheidung war. Nicht nur war ich sofort von der Menge an unterschiedlichen Tieren beeindruckt, sondern auch von der netten Art der Projektleitung.

Dadurch dass das Projekt im Landesinneren liegt, war es auch möglich, einfach mal nach San Jose oder Alajuela reinzufahren. Abends saßen wir dann meist alle noch zusammen und haben über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Nationalitäten gesprochen. Häufig haben wir auch untereinander probiert die jeweiligen Sprachen zu lernen. Manchmal kamen wir dann auch auf spontane Ideen, wie Poolpartys in der Nacht, die zu unvergesslichen Erinnerungen wurden. Nach zwei einzigartigen Wochen bin ich dann weiter in das Meeresschildkrötenprojekt an die Pazifikküste gefahren. Hierfür habe ich den Bus genommen, der in Costa Rica zwar nicht so häufig fährt, aber trotzdem eine gute und besonders günstige Möglichkeit darstellt von A nach B zu kommen.

Auch die Arbeit in diesem Projekt war anders, aber sehr besonders und aufregend. Die Nachtpatrouillen waren etwas sehr Spannendes und besonders in der Zeit des Arribadas war es ein Highlight die tausenden von Schildkröten zu sehen, die ihre Eier am Strand ablegen. Zusätzlich hatte ich mit meinem timing wirklich unglaublich großes Glück, da ich alle drei Schildkrötenarten gesehen habe und das nicht nur in ausgewachsener Form, sondern auch als Babyschildkröten. An den Babyschildkröten haben wir auch gearbeitet und sie anschließend freigelassen. Das war immer eine sehr besondere Situation. Auch in diesem Projekt hatten wir neben unsere Arbeit sehr viel Freizeit gehabt, die wir häufig mit Strandgängen und Kartenspielen überbrückt haben.

Auch besonders das Format der freiwilligen Arbeit ist super, um ein Land kennenzulernen, da man nicht nur als Tourist vor Ort ist, sondern mit den Tieren und der Umgebung interagiert und gleichzeitig noch etwas Gutes tut. In beiden Projekten sind mir die Menschen sehr freundlich gegenübergetreten, wodurch man Freunde aus der ganzen Welt fürs Leben gefunden hat. Jamso Trainee hat es mir so möglich gemacht eine besondere Reise erleben zu dürfen, die ich in meinem ganzen Leben nie vergessen werde!



