***“Das Projekt war einfach großartig, die Leute waren super nett und haben mich sofort aufgenommen, als wäre ich Teil ihrer Familie. Natürlich war es auch der Wahnsinn die Tiere so nah zu erleben und tatsächlich mit ihnen zu interagieren, wie ich mir das nie hätte vorstellen können. Vielen Dank an euch, das Jamso Trainee Team, diese Erfahrung ermöglicht zu haben.“***
Ich bin mit dem Bus von Johannesburg nach Bloemfontein gefahren, wo mich die Managerin des Projekts, mit dem Auto abgeholt hat. Sie war super nett und hat mir schon mal ein bisschen was zum Projekt, den Tieren und den anderen Freiwilligen erzählt. Da es allerdings schon spät war, hat erst am nächsten Morgen die Arbeit richtig angefangen. Um 8 Uhr morgens gab es Frühstück und dort hab ich alle anderen Angestellten kennengelernt. Danach wurde ich von der Freiwilligen Leiterin Mickie herumgeführt, um die Farm und die Tiere kennenzulernen.
Ein typischer Tag im Projekt
Ein typischer Tagesablauf beginnt mit dem Aufschließen der Tore und Gehege, dem Einsammeln der Schüsseln aus denen die Tiere essen und dem Füttern der Vegetarier (die Hühner, Stachelschweine und Affen). Danach teilt Mickie jedem ein paar Gehege zu, um sie zu reinigen. Dabei bekommt man natürlich immer unterschiedliche Gehege zugeteilt, damit es nicht langweilig wird und man tatsächlich alle Tiere kennenlernt.

Daraufhin arbeitet man weiter am Projekt des Tages und um circa 15 Uhr fängt man an das Essen für die Tiere vorzubereiten und sie zu füttern. Fast jeden Tag kommen außerdem Besucher vorbei, um die Tiere zu sehen und eine Tour zu bekommen. Ich persönlich habe keine Touren gegeben, aber nur weil ich mir zu unsicher war, ob ich die Geschichten von allen Tieren unter Druck korrekt wiedergeben kann. Allerdings hat der andere Freiwillige Touren gegeben. Wir beiden Freiwilligen haben in einem Haus mit 3 Mehrbettzimmern circa 10 Minuten entfernt von der Lodge und den Tieren entfernt gewohnt. Dass außer mir nur ein anderer Freiwilliger da war, hat mich am Anfang verwirrt, weil es ganz anders war, als ich erwartet hab, aber eigentlich war es ziemlich praktisch, weil ich dadurch alles ausprobieren konnte und es einen familiäreren Zusammenhalt gab. Generell wurde ich sowieso von allen Mitarbeitern im Projekt total freundlich aufgenommen und wir haben oft alle zusammen Abend gegessen oder nach der Arbeit noch ein Bier zusammen getrunken.

Meine finalen Tipps wären wasserfeste Boots mitzunehmen (meine Schuhe waren leider nicht wasserfest und ich hatte mehr als einmal nasse Füße) und sich nicht zu viele Gedanken vorher machen, sondern alles so zu nehmen wie es kommt, denn am Ende erlebst du die Farm wahrscheinlich ganz anders als ich und das ist das Spannende daran.
Bericht von: Sara



