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Erfahrungsbericht Sonja Straßenunde in Costa Rica

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit mit Straßenhunde in Costa Rica Volunteering 50+

Freiwilligenarbeit im Tierheim in Costa RicaStart im Projekt & Kontakt zu anderen Freiwilligen: Der Empfang dort war sehr herzlich und man wurde sofort mit eingebunden und hat eine gute Einführung erhalten. Die Mitarbeiter dort sind sehr  engagiert und dieses vor ca vier Jahren eröffnete Tierheim liegt den Verantwortlichen sehr am Herzen. Von daher war es ihnen auch sehr wichtig,dass man sie alles fragen kann, bevor man irgendetwas macht, was den Tieren evtl. schaden könnte.
Da das Tierheim von Amerikanern geführt wird, kommt man mit Englisch gut weiter. Spanisch ist allerdings definitiv von Vorteil, da die dort fest angestellte Mitarbeiterin Costa Ricanerin ist und nur Spanisch spricht.

Der Kontakt zu den anderen dort arbeitenden Volunteers war sehr gut und herzlich. Man hat sich gegenseitig unterstützt. Dort arbeiten sowohl feste Volunteers aus der Umgebung, als auch temporäre, welche von Jamso Trainee vermittelt werden. Es sind dort alle Altersgruppen aus verschiedenen Ländern vertreten.

Wie sah ein typischer Tag im Projekt aus?
Freiwilligenarbeit mit Straßenkatzen in Costa RicaDer Arbeitstag ist in zwei Schichten aufgeteilt. Entweder morgens von 8-11 Uhr, oder nachmittags von 15-17 Uhr. Man erledigt alle anfallenden Arbeiten nach einer Einarbeitung weitestgehend selbstständig. Die Katzen füttern (dabei ist es wichtig, dass man schaut welche Katzen welches Futter bekommen), deren Toiletten reinigen, Böden wischen, Medizin verabreichen und schauen, ob es ihnen gut geht. Ggf auch den Tierärzten bei den Untersuchungen assistieren. Und natürlich ganz viel spielen und streicheln. Die Hunde ausführen, die Hunde füttern (auch hier ist es wichtig, dass jeder Hund sein für ihnen vorgesehenes Futter erhält), ggf. Medizin verabreichen, die Käfige säubern und sich viel mit den Hunden beschäftigen und sich auch die Zeit nehmen, mit ihnen zu spielen oder auch einfach mal bei
ihnen zu sitzen.

Straßenhund Costa RicaMein schönster Moment war, als Tyson (ein Pitbull) mir sein Vertrauen geschenkt hat,mir seine Zuneigung gezeigt hat und mir kaum noch von der Seite wich.

Unterkunft und Verpflegung:
Aufgrund von Corona und meines Alters hatte ich ein Einzelzimmer mit eigenem Bad und einer kleinen eigenen Terrasse gebucht. Ich habe mich dort sehr sehr wohl gefühlt. Das Zimmer war einfach ausgestattet, man hatte aber alles was man brauchte und das Bad war sehr schön und man hatte ausreichend Platz. Alles war sehr sauber.
Freiwilligenunterkunft Costa RicaEs gab immer zwei Mahlzeiten am Tag. Einmal Frühstück und Abendessen. Die Mahlzeiten waren ausreichend und gut. Sowohl morgens als auch abends gab es überwiegend Costa Ricanische Gerichte, welche immer sehr lecker waren. Es gab regelmäßig Obst und viel Gemüse mit Reis. Ab und zu Fleisch oder Fisch. Vegetarier sollten hier also keine Probleme haben. Die Gastmutter hat
sich stets bemüht allen Wünschen gerecht zu werden. Man sollte aber immer beachten, dass es sich hier um ein einfaches Gästehaus und nicht um ein 5 Sterne Hotel handelt, wo man allen Sonderwünschen nachkommen kann. Die Gastmutter hat stets gefragt (oder man hat sie kurz informiert) wer wann und um welche Uhrzeit anfangen muss zu arbeiten, damit das Frühstück für
die Volunteers, welche auch an den Wochenenden arbeiten waren, früh genug parat stand.

Sonnenuntergang Costa RicaFazit: Ich würde dieses Projekt jederzeit wieder unterstützen. Es war für mich einfach eine tolle Erfahrung und ich habe dort Freunde gefunden, mit denen ich noch in Kontakt bin. Es ist einfach eine tolle Einrichtung, welche dringend gute und engagierte Volunteers benötigt.

Meine Freizeitgestaltung:
Ich habe mich überwiegend am Ort aufgehalten und dort die wundervolle Umgebung genossen, da ich Costa Rica bereits kenne und bereist habe.
Die An und Abreise verlief für mich persönlich sehr gut. Ich habe jeweils den Fahrer Alvis gegen Aufpreis gebucht, um einen Direkttransfer zu haben und das war sehr entspannt. Ich war immer alleine im Auto und hatte Platz.

Tipp: Ich habe dieses Tierheim Projekt über Volunteer World gefunden und gebucht. Das war zwischendurch etwas verwirrend für mich, da ich manchmal nicht genau wusste, mit wem ich jetzt gerade kommuniziere – mit Jamso Trainee direkt oder Volunteer World. Wenn man sich speziell für dieses Projekt entscheidet, sollte man sich vielleicht direkt mit Jamso Trainee in Verbindung setzen. Ansonsten hat aber alles bestens funktioniert und ich war sehr zufrieden und würde es jederzeit wieder buchen.

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